Großbritannien
Der Begriff Großbritannien fand erstmals weite Verbreitung während der Regierung des Königs Jakob VI. von Schottland, der auch als Jakob I. England regierte. Politisch besteht Großbritannien seit dem Act of Union 1707 aus den Staaten England, Wales und Schottland. Die Hebriden, die Orkney und die Shetlandinseln werden als Teil Schottlands ebenfalls politisch zu Großbritannien gerechnet. Die Länder Großbritanniens bilden zusammen mit der Provinz Nordirland das Vereinigte Königreich Großbritannien und Nordirland.
England
ist der größte und am dichtesten besiedelte Landesteil im Vereinigten Königreich Großbritannien und Nordirland.
Oft wird England fälschlicherweise auch als Synonym für den Staat des Vereinigten Königreichs oder für die gesamte Insel Großbritannien gebraucht. Der name England stammt vom westgermanischen Volk der Angeln (altengl. Englas) ab.
England umfasst den größten Teil des südlichen Abschnitts der Insel Großbritannien, grenzt im Norden an Schottland und im Westen an Wales und die Irische See. Im Osten grenzt England an die Nordsee, im Süden liegt England am Ärmelkanal und der Südwesten Englands liegt am Atlantik.
London
ist Hauptstadt Englands und des Vereinigten Königreiches. Die Stadt liegt an der Themse in Südostengland auf der Insel Großbritannien. Das Stadtgebiet von Greater London, das in Inner und Outer London unterteilt ist, gliedert sich in die City of London und weitere insgesamt 33 Stadtbezirke („London boroughs“), darunter auch die City of Westminster.In dem Verwaltungsgebiet Greater London leben 7.512.400 Menschen (2006), davon 2.972.900 in den 13 Stadtbezirken von Inner London. London ist damit die bevölkerungsreichste Stadt der Europäischen Union. London ist eines der wichtigsten Kultur-, Finanz- und Handelszentren der Welt. In der Stadt befinden sich zahlreiche Universitäten, Hochschulen, Theater und Museen.
Wales
ist ein Land und Teil des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland. Die Hauptstadt von Wales ist Cardiff (walisisch: Caerdydd). Das Land wird zu den sechs keltischen Nationen gezählt.


Wappen von London

Parlament in London

Tower Bridge, London

Three Cliffs Bay, Gower Peninsula, Wales
In Wales verläuft die Zeit etwas langsamer als anderswo. Die Landschaft ist majestätisch und unberührt oft auch wild und magisch. In Wales angekommen werden Sie schnell feststellen wie besonders Wales ist. Nehmen Sie die Sprache: Jeder fünfte Einwohner spricht noch Walisisch, eine der ältesten Sprachen Europas. Croesco i Cymru oder Willkommen in Wales. Natürlich wird auch Englisch gesprochen.
Wales ist von den Teilstaaten Großbritanniens am engsten mit England verbunden. Allerdings besitzt das Land eine eigene Kultur, die oftmals um eine Abgrenzung gegenüber England bemüht ist.
Das Land entwickelte eine eigene walisische Literatur aus der Dichter wie Dylan Thomas und Mihangel Morgan hervorgingen.
Seit den 1980ern wurde Wales eines der kreativen Zentren britischer Popmusik. Bands wie die Manic Street Preachers, Catatonia, die Super Furry Animals oder die Stereophonics konnten international Erfolge erzielen. Die international erfolgreichen Sänger Tom Jones, Shirley Bassey und Bonnie Tyler sind ebenfalls gebürtige Waliser.
Schottland
(englisch und scots: Scotland, schottisch-gälisch: Alba, lateinisch-keltisch: Caledonia). Schottland besteht aus dem nördlichen Teil der größten europäischen Insel Großbritannien sowie mehreren Inselgruppen. Bis 1707 war es ein eigenständiges Königreich, in jenem Jahr wurde es mit dem Königreich England – mit dem es bereits seit 1603 in Personalunion regiert wurde – vereinigt. Die Hauptstadt von Schottland ist Edinburgh.
Die im Süden Schottlands gelegenen Southern Uplands sind aufgrund der Nähe weit stärker von England geprägt als die anderen Regionen. So ergeben sich kulturelle Unterschiede zwischen den Gebieten.
Der Dudelsack (Englisch: Bagpipes), der Kilt und der Whisky sind die bekanntesten Elemente der schottischen Kultur. Der Dudelsack hat für Schottlands Kultur besondere Bedeutung erlangt und wird mit ihr assoziiert, obwohl es in ganz Europa Sackpfeifen gibt. Der Kilt als Männerrock war schon in der Frühzeit bekannt. Ob er in seiner schottischen Form auch hier entwickelt wurde, ist umstritten. Die Erfindung des Whiskys reklamieren die Iren für sich, jedoch liegt der tatsächliche Ursprung im Dunkeln. Die Qualität schottischen Whiskys genießt Weltruf.
Auch der Harris Tweed, der nur so bezeichnet werden darf, wenn er auf den äußeren Hebriden hergestellt wurde, ist weitläufig bekannt. Kulinarisch zählen Shortbread (Butter-, Spritzgebäck), Haggis und Kidney pie zur traditionellen schottischen Küche.
Reste altschottischer, in Schottland inzwischen selten gewordener Kultur (vor 19. Jh.), insbesondere in Musik und Tanz, finden sich auf der von hochlandschottischen Auswanderern bevölkerten kanadischen Insel Cape Breton.
Eine weitere Besonderheit stellt das schottische Clansystem, vor allem in den Highlands, dar. Die damit häufig verknüpften Tartans (Karomuster) sind allerdings erst ab Ende des 18. Jahrhunderts in ihrer heutigen Form entstanden.
Alljährlich finden von Mai bis Oktober an bis zu 100 Orten in Schottland Highland Games (Hochlandspiele) und Hochlandtreffen (Highland Gatherings), letztere meist mit musikalischem Schwerpunkt, statt. Der wohl bekannteste dort ausgeübte typisch schottische Wettbewerb ist das Baumstammwerfen (Caber toss oder Tossing the Caber („caber“ von gäl. „cabar“ = „Baumstamm“)).
Es gibt keine offizielle Hymne, jedoch wird traditionell Scotland the Brave verwendet; besonders bei Fußball- und Rugby-Spielen ist jedoch Flower of Scotland von Roy Williamson (The Corries) zu hören.
Aus Schottland kommen die vor allem in den 1980ern und 1990ern erfolgreichen Bands Big Country, Simple Minds, Runrig, Wet Wet Wet, The Proclaimers und Texas. Auch die New-Wave-Band Franz Ferdinand stammt aus Schottland, ebenso wie die Hardrock-Veteranen Nazareth. Belle and Sebastian und The View sind bekannte Bands aus dem Bereich Indie-Rock/Pop. Weitere schottische Bands aus dem Bereich Rock/Postrock sind travis, Aereogramme, Mogwai, Snow Patrol und die Newcomer The Fratellis. Mark Knopfler, Jack Bruce, Midge Ure und Paolo Nutini sind weitere bedeutende Musiker. Aktuell in den internationalen Charts mitwirkend sind Calvin Harris und Amy MacDonald.
Nordirland
(englisch: Northern Ireland, irisch: Tuaisceart Éireann) ist ein Land und Teil des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland. Es besteht aus sechs der neun Grafschaften (? Verwaltungsgliederung Irlands) der historischen irischen Provinz Ulster im Norden Irlands.
Im Verhältnis zur Republik Irland ist Nordirland dichter bevölkert und weist einen höheren Grad an Industrie auf.
Die Insel Irland
ist ca. 260 km breit und liegt im Atlantik. Insgesamt hat sie eine Fläche von etwa 84.421 km². Sie ist damit die drittgrößte Insel Europas und die zwanzigstgrößte der Welt.
Man bezeichnet Irland auch als die „Grüne Insel“. Der englische name der Insel lautet Ireland, der irische name Éire. Der lateinische name lautet Scotia oder Hibernia (vom älteren Ivernia, eine latinisierte Form des griechischen namens Ierne („Irland“), der von dem antiken Geographen Claudius Ptolemäus stammt).
Auf der Insel liegen die Republik Irland und Nordirland, das ein Teil des Vereinigten Königreichs ist.
An der Küste gelegene Berge umgeben zentrale Ebenen. Der Carrauntuohill im County Kerry ist mit 1041 Metern der höchste Berg. Der Shannon teilt die Insel in zwei nicht gleich große Teile und ist mit ca. 370 km, von denen knapp 250 km schiffbar sind, der längste Fluss.
Irland
wurde vom 6. Jahrhundert in vier (zeitweise fünf) Provinzen (engl. province, ir. cúige) eingeteilt: Ulster im Norden, Connacht (früher geläufige englische Schreibung Connaught) im Westen, Munster im Südwesten und Leinster im Südosten und Osten. Die Provinzen waren in der Frühzeit wichtige eigenständige Regionen bzw. Königreiche, sind aber (außer in Nordirland) seit langer Zeit politisch bedeutungslos. Jedoch fühlen sich viele Iren „ihrer“ Provinz zutiefst zugehörig.
Im Landesinneren der Insel finden sich überwiegend Ebenen, die außen von hügeligem Gebiet eingeschlossen sind. Der Fluss Shannon, der von Norden nach Süden verläuft, ist der längste der Insel. In den Ebenen liegen zahlreiche Seen, welche die Landschaft maßgeblich prägen. Lough Neagh, der zu Nordirland gehört, ist der bekannteste der irischen Seen. Der höchste Berg ist mit 1.041 m der Carrauntoohil (andere namen Carrantuohill, Carrantual, Carntuohil). Er liegt im Südwesten der Insel in den Macgillicuddy’s Reeks. Über das Land verteilt gibt es eine Reihe von Nationalparks.
In Leinster liegt die Hauptstadt der Republik Irland, Dublin, die früher auch eine eigene Grafschaft, County Dublin, bildete (jetzt in vier Regionen geteilt). Weiterhin sind in Leinster die Grafschaften Wexford, Carlow, Kilkenny, Wicklow, Kildare, Offaly, Laois, Meath, Westmeath, Longford und Louth vertreten.
Ländername: Irland - Éire - Ireland, Klima: Hochseeklima, gemäßigt; milde Winter, häufige Wetterwechsel, erhebliche Niederschläge ("Grüne Insel"), Lage: Zwischen 51°30' und 55°30' nördlicher Breite, 5°30' und 10°30' westlicher Länge. Größe: Irland ist etwa so groß wie Bayern. Hauptstadt: Dublin (2006: Dublin City: 506.211 Einwohner; County Dublin: 1,187 Mio. Einwohner; Großraum: 1,661 Mio. Einwohner. Bevölkerung: 4,2 Mio. (2006); 0,5% Wachstumsrate.
Dublin
ist die größte Stadt der Republik Irland. Der irische name ist Baile Átha Cliath. Die deutsche Übersetzung lautet „Stadt an der Hürdenfurt“. Veraltet ist Dubhlinn, „Schwarzer Tümpel“ oder „Schwarzer Sumpf“.

Localidad de Rhosilli en la Península de Gower, Wales

Schottland

El antiguo Parlamento de Escocia, que alberga el tribunal Supremo de Escocia.

The stunning landscape of Northern Ireland

Wappen von Irland



Irish Pub

Wappen von Dublin

Dublin am Abend

Dublin Castle
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