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Die Hauptreisezeiten der wichtigsten Destinationen haben wir in folgender Tabelle zusammengestellt:
Auch drei deutsche Städte befinden darunter.
Es wurden u.a. Faktoren wie die Sicherheit, Umweltaspekte, Grünflächen und Verkehrsanbindungen berücksichtigt, aber auch Wohn- und Lebensqualität, kulturelle Angebote und Gastfreundlichkeit. Drei deutsche Städte konnten sich behaupten: Hamburg auf Platz 24, Berlin auf auf Platz 11 und München auf Platz 1.
Hier finden Sie die "top ten":
1. München
Nun schon zum zweiten Mal erreichte die bayerische Landeshauptstadt die Poleposition. Für das gut ausgebaute öffentliche Verkehrsnetz, die vielzähligen Grünflächen wie der Englische Garten oder die Isarauen sowie das beeindruckende kulturelle Angebot wurde München zur Stadt mit der höchsten Lebensqualität gekürt.
2. Kopenhagen
Die Silbermedaille für die lebenswerteste Stadt geht erneut an Skandinavien nämlich Kopenhagen. Die dänische Hauptstadt konnte besonders wegen ihres Charmes und ihrer erholsamen Grünflächen überzeugen konnte.
3. Zürich
Der Gewinner des letzten Jahres konnte sich an der Spitze in diesem Jahr nicht mehr behaupten. Zürich bleibt aber eine unglaubliche Stadt vor allem für den Arbeitsmarkt. Insbesondere kleinere Firmen fühlen sich hier richtig wohl.
4. Helsinki
Die finnische Hauptstadt hat laut Umfrage noch mehr Potenzial als Platz 5, wenn da nicht ihr großes Problem mit den Fahrradwegen wäre und mehr autoliebende Finnen aufs Zweirad umsteigen würden…
5. Stockholm
Aufpoliert, malerisch zeigt sich die skandinavische Metropole. Stockholm zählt zu Europas umweltfreundlichsten Städten. Dafür gab es Platz 6 in der Liste der lebenswertesten Städte.
6. Paris
Frankreichs Stadt Nummer 1 büsst etwas an Lebensqualität ein. Gründe sind die immer wieder auflodernden Unruhen in den Vorstädten und die alternde Metro….
7. Wien
Schloss Schönbrunn, die Hofburg oder der Prater hier trifft geschichtsträchtige Vergangenheit auf moderne Zukunft. Doch die Hauptstadt Österreichs sollte etwas weniger konservativ sein, meinen die Städtetester.
8. Melbourne
Melbourne konnte sich unter den Top 10 plazieren und damit die Hauptstadt Sydney, nur Platz 12 in der Umfrage, überholen. Die australische Metropole ist eine aufsteigende und beliebte Stadt, vor allem wenn es ums "Business" geht.
9. Madrid
Die spanische Hauptstadt schaffte es unter die Top 10, denn sie zählt zu den führenden kulturellen Metropolen Europas.
Unsere Erde hat Fieber:
Treibhausgase heizen Atmosphäre weiter auf
Hohe Temperaturen auf allen Kontinenten rufen uns derzeit wieder das gefährliche Fortschreiten des Klimawandels in Erinnerung. Und die Fieberkurve der Erde steigt weiter. Besonders heiß waren die vergangenen zwölf Monate bis zum Herbst dieses Jahres. Die Gesamtbilanz der Temperaturen könnte 2010 sogar neue Rekorde brechen, so NASA-Klimatologen nach Auswertung weltweiter Messungen. Meteorologe Dr. Alexander Hildebrand erklärt, was diese Entwicklungen bedeuten.
Die neuesten Zahlen der Wetteraufzeichnung belegen, dass die Oberflächentemperatur von Mutter Erde seit Beginn der Wettermessungen vor 131 Jahren noch nie so hoch war. Trotz mäßiger Sommerwochen in Deutschland war die heiße Jahreszeit weltweit gesehen die zweitwärmste seit dem Ende des vorletzten Jahrhunderts. Die Monate Januar bis August waren 2010 sogar wärmer als jemals zuvor - und brachten das laufende Jahr auf einen extremen Rekordkurs. Die mittlere Abweichung der Erdtemperatur lag bei 0,67 Grad von einem mittleren Referenzwert aus den Jahren 1951 bis 1980. Und jede Abweichung um Zehntelgrade ist entscheidend für die Fieberkurve, jedes Hundertstelgrad wiederum entscheidet über einen Platz auf der Liste der Klimarekorde.
Landet die ermittelte Erdtemperatur dieses Jahr wieder auf einem vorderen Platz, wird erneut offensichtlich, wie wirkungslos bisherige Maßnahmen gegen den Klimakiller Kohlendioxid sind. Wenn es so weiter geht, drohen uns noch extremere Hitzetage als bisher, heftigere Unwetter und mehr zerstörerische Winterstürme.
Die mittlerweile deutlich sichtbaren Klimaänderungen sind beunruhigend. Der mittlere globale Meeresspiegel ist in den letzten 40 Jahren durchschnittlich um 1,8 Millimeter pro Jahr gestiegen. Der gesamte Anstieg betrug im 20. Jahrhundert etwa siebzehn Zentimeter. Gebirgsgletscher und die Schneebedeckung haben auf der Nord- und Südhalbkugel abgenommen. Das Schmelzen der Eiskappen trägt wiederum zum Anstieg der Ozeanspiegel bei. Gletscher sind in Deutschland und Alpenländern ein wichtiger Teil der Natur, ihr Rückgang eine Bedrohung für den Wasserhaushalt. Geht das Fieber weiter, schmilzt noch mehr Eis und viele Küsten werden im Meer versinken.
Ist die Fieberkurve wie in diesem Jahr erneut ganz oben, kristallisieren sich deutliche Zusammenhänge mit vielen Naturkatastrophen heraus: Eine wärmere Atmosphäre führt zu immer mehr Unwettern. An den Tornados in Deutschland und an Tagen mit Brutkasten-Hitze in Mitteleuropa sind die Treibhausgase Schuld. Ohne sie wären diese Wetterextreme nicht entstanden. Geht es so weiter, könnten Hitzewellen und Waldbrände wie in Russland noch länger dauern.
Aber waren der letzte Schneewinter und der kühle Sommer nicht Anzeichen dafür, dass der Klimawandel unterbrochen wurde? Nein, denn entscheidend für eine Aussage zu diesem Prozess ist das Gesamtbild. Da die Ermittlung der Fieberkurve unseres Planeten auf tausenden, weltweit verteilten Messstationen beruht, gilt sie als sehr zuverlässig. Hinzu kommen Satellitendaten und Messungen der Wassertemperatur der Weltmeere. Aufwändige Rechenverfahren, die von einzelnen Messpunkten zu Flächenwerten führen, gleichen fehlende Wetterstationen und den Datenmangel vor der Satelliten-Ära aus.
Der schnelle Anstieg der globalen Temperatur widerlegt auch die sogenannten Klimaskeptiker. Ihrer Ansicht nach verändert sich die Atmosphäre von alleine so stark. Und ja, es gibt auch einen natürlichen Anteil der Erwärmung. Aber die Fieberkurve ist mittlerweile viel steiler als etwa vor 80 Jahren. Zurückzuführen ist das auf die Industrialisierung und auf unsere Energieerzeugung durch die Entstehung von Treibhausgasen.
Die Beantwortung der häufigen Frage, ob der Mensch den Klimawandel verursacht hat, erhält jetzt noch ein stabileres Fundament: Ja, die Treibhausgase, die den Klimawandel verursachen, verändern das Wetter, und der neueste Höhepunkt der Fieberkurve ist der beste Beweis dafür. Die Erde ist in großer Gefahr, denn der globale Wärmetrend zeigt steil nach oben und ist seit Jahrzehnten ungebrochen. Stromerzeugung ohne Treibhausgase und eine energiesparende Lebensweise könnten noch das Schlimmste verhindern. Nur so können wir unseren Planeten hoffentlich noch retten.









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